Paula Modersohn-Becker (1876-1907)

Gemälde und Zeichnungen

Anhand eines einzigartigen Ensembles aus rund 25 Gemälden, Zeichnungen und Grafiken gibt die Ausstellung einen Einblick in das Werk der international bedeutenden Malerin Paula Modersohn-Becker. Ihre Bilder entstanden in einer Wendezeit zwischen zwei grundverschiedenen Künstlergenerationen, den Spätimpressionisten und den Expressionisten. Während der eigenwillige und avantgardistische Stil der Malerin zu ihren Lebzeiten als irritierend oder befremdlich empfunden wurde, gilt er heute als revolutionär und zukunftsweisend.

Die Werke geben einen repräsentativen Querschnitt der bevorzugten Motive von Modersohn-Becker wieder: Landschaften, Stillleben und Kinderbildnisse. Darüber hinaus werden auch Werke ihrer Künstlerfreunde und –kollegen gezeigt, anhand derer die Persönlichkeit und der Umkreis von Modersohn Becker erfahrbar werden – darunter eine Porträtbüste der Künstlerin von Clara Westhoff, Bildhauerin und Ehefrau des Dichters Rainer Maria Rilke. Paula Becker, seit 1901 mit dem Maler Otto Modersohn verheiratet, war Mitglied der Künstlerkolonie in Worpswede, die bis heute als eine der weltweit wichtigsten gilt. Das gemeinsame Leben und Arbeiten in dieser Kolonie sind Ausdruck der Abkehr ihrer Mitglieder von der akademischen Kunst sowie deren Idealisierung der Natur und des Landlebens. Mit Gemälden von Fritz Overbeck, Fritz Mackensen und Otto Modersohn sind auch die Gründerväter von Worpswede präsent in der Schau.

Die Ausstellung ist die erste Monographie, die dem künstlerischen Schaffen dieser außergewöhnlichen Malerin in Luxemburg gewidmet ist.

In Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesmuseum Hannover

Date

10 March > 10 June 2018