Künstler waren schon immer an der Reproduktion des menschlichen Körpers interessiert. Die Antike schuf idealisierte Körper mit einer heroischen Erscheinung, weit entfernt von der eigentlichen menschlichen Anatomie. Im Mittelalter waren Männer die wichtigsten Vorbilder für Künstler, auch wenn es um die Vertretung von Frauen ging. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts veränderte sich die Sichtweise des Künstlers auf den menschlichen Körper völlig. Der Schwerpunkt lag auf der realistischen Wiedergabe des menschlichen Körpers. Während dieses Workshops werden die Schüler mit ihrem Körper vertraut gemacht. Sind sie größer oder kleiner als ihre Klassenkameraden? Im Rahmen der kreativen Arbeit können sie dann ihre Eindrücke verarbeiten. Ob sie sich in einer idealisierten, verzerrten oder eher realistischen Form reproduzieren, liegt in der Hand der Kinder.

Bildungsziele: Der Schwerpunkt liegt auf der Konfrontation mit dem Selbst. Kinder sind eingeladen, sich der Frage "Wer bin ich" auf kreative Weise zu nähern.
Publikum: Ab dem 3. Zyklus der Grundschule

Dauer

2:00

Preis

Kostenlos für Grundschulen und außerschulische Strukturen der Stadt Luxemburg, 100€ / Museumsführer für externe Schulen