Neben Gemälden und Zeichnungen des berühmten Landschaftsmalers Joseph Mallord William Turner (1775–1851) zeigt die Ausstellung Werke seiner nicht minder bekannten Zeitgenossen wie John Robert Cozens, Francis Towne, William Pars, Richard Wilson oder Joseph Wright of Derby.

Tatsächlich zog Italien, das Land der Antike und der Renaissance, über Jahrhunderte hinweg Reisende und Künstler an. Unter dem Einfluss der Romantik kam es jedoch im 19. Jahrhundert zu einer Veränderung. Italien war nicht mehr das einzige Reiseziel. Maler und Touristen begannen, andere Regionen Europas zu erkunden, wie die Schweizer Alpen oder die Täler der Seine, der Loire und des Rheins. Ihr Interesse reichte von römischen Ruinen und idyllischen Landschaften bis hin zu gotischen Kathedralen und mittelalterlichen Burgen. Turner und die anderen britischen Künstler, die in der Ausstellung gezeigt werden, veranschaulichen diesen Wandel, der die Darstellung der Landschaft revolutionierte.

Von Turners beiden Aufenthalten in Luxemburg in den Jahren 1824 und 1839 zeigt die Ausstellung sieben Ansichten der Stadt Luxemburg (Bock, Plateau du Rham, Alzette-Tal) in Gouache.

In Zusammenarbeit mit der TATE

(c) JMW Turner, The Rham Plateau and the Bock, Luxembourg, from the North-East, c. 1839. Ref. D20245. Photo : Tate

Datum

4. Juli > 11. Oktober 2026