Auf dem Weg zu einem inklusiveren Museum

Im Jahr 2023 starteten die 2 Museen der Stadt Luxemburg eine Zusammenarbeit mit LEQGF asbl, um die „Queerisierung“ der Villa Vauban zu reflektieren. Ziel war es, die oft heteronormativen Strukturen in Museen zu hinterfragen und neue inklusive Sichtweisen auf Sammlungen und Museumsräume zu entwickeln.

Obwohl sich die Villa Vauban auf europäische Malerei vom 17. bis 19. Jahrhundert konzentriert, zeigte das Projekt, dass auch in diesem Kontext queere Perspektiven durch eine partizipative und kritische Herangehensweise sichtbar gemacht werden können.

Die Zusammenarbeit umfasste:

- eine Bestandsaufnahme der Räumlichkeiten, Kommunikation, Sammlung und des Rahmenprogramms,
- sogenannte „Queer Gaze“-Besuche mit LGBTIQ+-Publikum,
- Workshops und Fortbildungen mit dem Museumsteam.

Eine Broschüre fasst die Erkenntnisse, Empfehlungen und praxisnahen Ansätze zusammen – speziell zugeschnitten auf den luxemburgischen Kontext. Sie versteht sich als Reflexionshilfe und nicht als abschließender Leitfaden und lädt zu einem langfristigen Veränderungsprozess ein.

Dieses Projekt ist Teil eines umfassenderen Bestrebens, Museen inklusiver zu gestalten und neue Formen der Vermittlung und Repräsentation zu fördern.

→ Die Broschüre kann unter "Attachements" heruntergeladen werden.